Die Idee

Im Jahre 2019 haben die Franziskaner die Wallfahrtsstadt Werl nach 170 Jahren verlassen. In dieser Zeit wurde durch sie, wie zuvor schon durch die Kapuziner, die Werler Marienwallfahrt seelsorglich betreut.

 

Das Gnadenbild der Mutter Gottes kam 1661 nach Werl und begründete so die Wallfahrt zur „Trösterin der Betrübten“. Nach dem Weggang der Franziskaner
hat ein Team aus dem Erzbistum Paderborn die Aufgabe der Franziskaner übernommen.

 

Dem Wallfahrtsteam, dem Neuen Heimat- und Geschichtsverein und der Stadt Werl ist es ein Anliegen, die besondere Zeit der Franziskaner in Werl lebendig
zu halten.

So entstand ein „kleiner Pilgerweg“, der bedeutende Orte der Stadt und das Wirken der Franziskaner verbindet. Dabei steht ein Gebet des heiligen Franziskus, der Sonnengesang, im Mittelpunkt.

Er erzählt über die Schöpfung und beschreibt sie als unsere Geschwister. In einer Zeit, in der unsere Umwelt durch den Klimawandel bedroht ist, kann die Thematik aktueller nicht sein.

 

Als Heimatzeugnis durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert, konnte das
Projekt 2021 realisiert werden.