Das Leben des Hl. Franziskus

Ein Leben voller Veränderung

Der Heilige Franziskus

Franziskus wurde als reicher Kaufmannssohn um 1181 geboren. Seine Eltern sorgten für eine gute Ausbildung. Franziskus hatte eine lebensfrohe Art und verbrachte eine ausgelassene Jugend im Kreise seiner Freunde. Er sollte einmal den Tuchhandel des Vaters übernehmen.

 

 

Doch zuerst wird er Ritter und zieht in einen Krieg zwischen Assisi und Perugia. Er wird gefangen genommen und erkrankt schwer. Während dieser Zeit wachsen in ihm Zweifel nach dem wahren Sinn des Lebens. Zurück aus der Gefangenschaft hört er eines Tages in einer kleinen zerfallenen Kirche eine Stimme: „Franziskus, geh und stelle mein Haus wieder her.“ Er nimmt diesen Auftrag wörtlich und beginnt die Kirche wiederaufzubauen. Doch in seinem Tun versteht er die eigentliche Botschaft: Franziskus kümmere dich um meine Kirche, damit meine Botschaft in der Welt sichtbar ist. So kümmert sich Franziskus um Kranke, Aussätzige und Arme. Er sagt sich los vom Reichtum seines Vaters, nennt von da an Gott als seinen Vater. Aus dieser Verbundenheit zu Gott wächst auch seine Hinwendung zur Schöpfung und all seinen Lebewesen. Jede Kreatur nennt er Bruder und Schwester in seinem Sonnengesang.

 

 

Franziskus zog sich oft zum Gebet in die Einsamkeit zurück. Er fühlte sich Jesus Christus und seinem Leiden so nah, dass man auch die Wundmale Christi an ihm sehen konnte.

 

Kurz vor seinem Tod im Winter 1224/25 entstand der Sonnengesang. Ein Gebet, fast 1000 Jahre alt, das heute aktueller nicht sein kann.

 

1226 starb Franziskus auf dem Boden neben der kleinen Portiunkula-Kapelle. Er wurde zunächst in der Kirche San Giorgio in Assisi beigesetzt. 1230 erfolgte die Übertragung seiner Gebeine in die Basilika San Francesco.

Das Kreuz von San Damiano

das Kreuz von San Damiano